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+++ Februar 2014: Aktuelle Messungen ergeben weiterhin leicht rückläufigen Verkehr in Bermatingen +++ Durchschnittlicher täglicher Verkehr derzeit bei 10.500 Fahrzeugen pro Tag +++ Nur ungefähr die Hälfte des von Modus Consult prognostizierten und auf 2014 interpolierten Verkehrs +++ Ortsumfahrung wegen seit 2005 rückläufigem offiziell gemessenem Verkehrsaufkommen von Jahr zu Jahr immer unsinniger +++ Finanzierung offener denn je +++ Frühestens 2015 neue Planauslegung +++

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Gewinner und Verlierer der Ortsumfahrungen Markdorf/Bermatingen Drucken E-Mail
Ortsumfahrung Bermatingen

Ausgangslage :

1.  Der Ausbau der B31neu als vierspurige Straße (P7.5)  von Überlingen bis Friedrichshafen wird, wenn überhaupt, nicht vor 2030 begonnen.

2.  Bestehende Lücken zwischen den Ortsumfahrungen im Hinterland von Friedrichshafen bis Überlingen werden geschlossen.

3.  Eine leistungsfähige „Hinterland-Trasse aus Ortsumfahrungen“ ist Jahrzehnte vor dem B31-Ausbau befahrbar.

 

GEWINNER

VERLIERER

nur ca. 6% der Bermatinger Bürger
an der Ortsdurchfahrt haben 3 dB(A) weniger Verkehrslärm; das ist gerade die Wahrnehmungsgrenze, falls es überhaupt zu einer Halbierung des Verkehrsauf-kommens kommt, was äußerst unwahr-scheinlich.ist

 

94% der Bermatinger Bürger
Bei nur halbiertem Verkehr ist die Lärmentlastung in den Orten vernachlässigbar, jedoch mittelfristig rund um die Uhr massive Verlärmung in den Außenbereichen und bei Westwind zusätzlich an Bermatinger Hanglagen. Beide Ortsdurchfahrten bleiben gefährlich für Radfahrer, Alte und Kinder.

die westlichen Seegemeinden an der B31
Verkehr wird in das Hinterland verlagert, der massive Ausbau der B31 wird entbehrlich

 

100% der Ahauser Bürger
Zunahme der Verlärmung am Ortsrand; doppelter Verkehr im Ort und dreifacher Verkehr auf der Gehrenbergstraße zum Anschluss an den Knoten der Ortsumfahrung ( Prognose der Straßenbauer : 9000 KFZ/Tag gegenüber  weniger als 3000 KFZ/Tag heut

 

der Fernverkehr
eine zusätzliche und zudem mautfreie neue und ausgebaute Ost-West-Hinterlandtrasse zur B31 am See für die Verkehrsbeziehung München-Basel/Freiburg entsteht.

 das ganze Salemer Tal
"diffuse Dauerverlärmung" aus zunehmendem LKW-Fernverkehrsanteil und Zunahme der Smogbelästigung laut Umweltverträglichkeitsprüfung 2001 (UVP) des Reg.Präs. zur P7.2a und früher bereits zur Autobahn auf gleicher Trasse. Keine Berück-sichtigung von Smog haltenden Inversions-Wetterlagen und dabei steigenden Feinstaub-Belastungen : Atemwegsprobleme für Alte und Kinder.

der Bund
er spart den B31-Ausbau für die „Bündelungs-Trasse P7.5“ ( 4-spurig von Meersburg nach Fischbach im ersten Bauabschnitt ) und er gewinnt eine Hinterlandtrasse FN-West bis ÜB-Ost mit viel geringerem finanziellen Aufwand durch die Verknüpfung der geplanten Ortsumfahrungen

Landschaft und Natur
mit allen Nebenbauwerken min. 25 ha Verlust durch Straßenbaumaßnahmen allein auf unserem Gemeindegebiet mit fortschreitendem Rückgang der Artenvielfalt durch Zerschneidung von Freiflächen

das Land
das Land gewinnt zur weiteren industriellen Erschließung des Bodensee-Hinterlandes mit einer Kette von Ortsumfahrungen einen zusätzlichen Ost-West-Fernstraßenzug von FN-West bis Überlingen-Ost

 

der Tourismus
Kundenrückgang und -Abwanderungen wegen krass abnehmendem Erholungswert der Landschaft, speziell in Ahausen. Ist das dann der Abschied vom Staatl. anerkannten Erholungsort?

das Regierungspräsidium
der geplante „Verdichtungsraum nördlicher Bodenseeraum“ erhält einen weiteren wichtigen Infrastruktur-Baustein. Mit den verknüpften Ortsumfahrungen fügt sich dieser Straßenbau in das seit langem verfolgte Verkehrsmodell mit einer Hinterlandtrasse ein (diesmal Version 2a+ 15)

 

die Landwirtschaft
Flächenverluste und Nachteile durch Flurbereinigungsmaßnahmen und daraus resultierende Ausgleichsflächen

der Regionalverband
dieses mehrheitlich von Bürgermeistern beeinflusste Gremium will den Bodenseeraum weiter und weiter industrialisieren - und dazu gehören ihrer Meinung nach leistungsfähige Straßen für neue Industriezonen.

die Grundstückseigentümer in Trassennähe
bis zu 1,5% Wertverlust von Liegenschaften je dB(A) bei mehr als 50 dB Verkehrslärm ( lt. Umweltbundesamt ) plus zusätzlichen emotionalen Wertverlust der Heimat

der Kreis
„Der Salem/Frickinger Raum und das Deggenhauser Tal sollen besser nach Friedrichshafen angebunden werden“. Das war im April 2001 im Kreistag die Begründung zur „gemeinsamen Ortsumfahrung Markdorf-Bermatingen“. Im Kreistag geben die Bürgermeister die Richtung vor.

 

die bisher sichere Eigenwasserversorgung
risikoreiche Straßen-Baumaßnahmen in der Wasserschutzzone und neben dem alten Müllberg, Salzstreu-Einfluß im Winter, LKW-Unfälle mit Gefahrgut

die Einkaufsstadt Friedrichshafen
wenn man in 10 Min nach Friedrichshafen fahren kann, wird dem Hinterland die Kaufkraft weggesaugt, es werden weitere Läden auch in unserem Ort schließen und wir entwickeln uns weiter zum Schlafdorf.Von der geplanten Ansiedlung eines Lebensmittelmarkts und besserer Nahversorgung sind wir dann weiter weg als je zuvor.

 

der Gemeindezusammenhalt
trennende Straßen- und Brückenbauwerke für Schulkinder, Fußgänger und Radfahrer und ca. 4 km Trassenlänge mitten durch eines der Naherholungsgebiete der Gemeinde

 

  • Eine verkappte Fernstraße ohne nennenswerte Entlastung der Ortskerne, aber mit Anziehungskraft für  weiteren Verkehr, droht uns.
  • Fordern Sie Entlastung der Ortskerne, aber bitte ohne neuen Straßenbau ! 
  • Bisher wurden in Bermatingen keine ernsthaften Alternativen zum Straßenneubau untersucht, schon gar keine schnell wirkenden.