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+++ Februar 2014: Aktuelle Messungen ergeben weiterhin leicht rückläufigen Verkehr in Bermatingen +++ Durchschnittlicher täglicher Verkehr derzeit bei 10.500 Fahrzeugen pro Tag +++ Nur ungefähr die Hälfte des von Modus Consult prognostizierten und auf 2014 interpolierten Verkehrs +++ Ortsumfahrung wegen seit 2005 rückläufigem offiziell gemessenem Verkehrsaufkommen von Jahr zu Jahr immer unsinniger +++ Finanzierung offener denn je +++ Frühestens 2015 neue Planauslegung +++

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Pressespiegel

Kritische Haltung der Landesregierung hat auf Südumfahrung offenbar keinen Einfluss

Markdorf - Die Ankündigung der neuen Landesregierung, beim Straßenbau nur noch jene Maßnahmen zu Ende zu führen, für die die Bauarbeiten bereits begonnen haben, hat in Bermatingen zu einer gewissen Verunsicherung geführt. Denn die Ortsumfahrung von Bermatingen befindet sich erst im Planfeststellungsverfahren, und von ihrer Marschroute will die Landesregierung nur in begründeten Ausnahmefällen abweichen.

Das heißt: Wann beziehungsweise ob die Umfahrung Bermatingen nach dem Planfeststellungsbeschluss tatsächlich realisiert wird, hängt davon ab, ob die Kriterien für einen begründeten Ausnahmefall vorliegen. Dasselbe gilt für die Umfahrung Neufrach. Wie diese Kriterien aussehen werden, daran arbeitet das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur noch


Für den Fall, dass die Bermatinger und die Neufracher Umfahrung die Kriterien nicht erfüllen sollten, stellt sich die Frage, was dann aus der Südumfahrung Markdorf wird. Diese wird zwar als Kreisstraße geplant und ist deshalb nicht direkt von der Vorgabe der Landesregierung betroffen. Doch die Markdorfer Umgehungsstraße ist letztlich als Bestandteil einer Gesamtkonzeption im Verbund mit den beiden anderen Umfahrungen zu betrachten. Dennoch geht man beim Landratsamt nach heutigem Kenntnisstand nicht davon aus, dass die Verfahren für Bermatingen und Neufrach Einfluss auf die weitere Planung für die Südumfahrung Markdorf haben. Diese sei auch allein, ohne weitere Maßnahmen, verkehrswirksam, auch durch die Entlastungswirkung für die Ortsdurchfahrt Markdorf, heißt es in einer Stellungnahme gegenüber schwäbische.de. So sieht es auch Markdorfs Bürgermeister Bernd Gerber. „Die drei Straßen gehören sicherlich irgendwo zusammen. Aber die Südumfahrung erfüllt ihre Funktion auch ohne die anderen beiden Straßen und hat ihre Berechtigung auch alleine“, sagt Gerber.
Das Planfeststellungsverfahren laufe jedenfalls ganz normal weiter. Sein Eindruck sei zudem, dass die Einwendungen und Anregungen, die nach der zweiten Auslegung des Planentwurfs im Sommer vorgebracht worden sind, im Regierungspräsidium Tübingen derzeit ausgesprochen zügig abgearbeitet würden. Und das Regierungspräsidium sei ja immerhin eine Landesbehörde. Auch von Seiten des Landratsamtes ist zu vernehmen, dass man einen frühestmöglichen Erörterungstermin anstrebe.
Spannend könnte es dann nochmal bei der Frage der Finanzierung werden. Denn an dieser Stelle kommt das Land wieder direkt ins Spiel. Die Zusage, die Südumfahrung Markdorf mit Mitteln aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) zu fördern, stammt noch von der alten Landesregierung. Demnach würde das Land 60 Prozent der förderfähigen Kosten übernehmen. Den Rest teilen sich der Bodenseekreis und die Stadt Markdorf. Als Gesamtkosten stehen für die Südumfahrung mindestens 17 Millionen Euro im Raum. Bernd Gerber geht trotz der Haltung der grün-roten Regierung davon aus, dass das Land sich an die alte Zusage halten wird – auch wenn es einen konkreten Förderbescheid bislang noch nicht gibt. „Ich habe bisher nichts Gegenteiliges gehört“, so Gerber.