News Ticker

+++ Februar 2014: Aktuelle Messungen ergeben weiterhin leicht rückläufigen Verkehr in Bermatingen +++ Durchschnittlicher täglicher Verkehr derzeit bei 10.500 Fahrzeugen pro Tag +++ Nur ungefähr die Hälfte des von Modus Consult prognostizierten und auf 2014 interpolierten Verkehrs +++ Ortsumfahrung wegen seit 2005 rückläufigem offiziell gemessenem Verkehrsaufkommen von Jahr zu Jahr immer unsinniger +++ Finanzierung offener denn je +++ Frühestens 2015 neue Planauslegung +++

Wer ist online ?

Wir haben 45 Gäste online

Archiv

JW Media Player

You must have Flash Player installed in order to see this player.

Designed by:
SiteGround web hosting Joomla Templates
Straßen marode PDF Drucken E-Mail
Pressespiegel
(Ausgabe vom 23.04.2009)

Bermatingen

Straßen marode

[0]

Bermatingen (keu) Der lange Winter hat tiefe Spuren hinterlassen: Die Asphaltdecken der Gemeindestraßen, die teilweise ohnehin schon nicht mehr im optimalen Zustand waren, wurden weiter in Mitleidenschaft gezogen. Jetzt sollen auf Vorschlag der Verwaltung die am stärksten betroffenen Straßen einer Oberflächenbehandlung unterzogen werden. Die Spritzteerung sei die wirtschaftlichste Art der Straßensanierung, sagte Ortsbaumeister Michael Wilkendorf in der Gemeinderatsitzung. Dieses Jahr wolle man die Vergabe dieser Arbeiten zeitig vergeben, denn die Firmen führen diese wegen der Wetterverhältnisse nur bis Mitte September aus.

Die beschränkte Ausschreibung ergab als günstigsten Bieter die Firma Hörmann, Kempten. Sie will die Straßen für rund 32 000 Euro in Ordnung bringen. Gerichtet werden folgende Fahrwege: Friedhofstraße, Weiherstraße Süd und Nord, Kirchweg, Jägerstraße westlich und östlich, Heidbühl- und Kesselbachstraße. In Ahausen sind es Auenstraße und Mühlenweg. Den schlechten Zustand des Mühlenwegs hatte ein Bürger moniert.

 
Dem Ideal ein Stückchen näher PDF Drucken E-Mail
Pressespiegel
  (Ausgabe vom 07.04.2009)

Bermatingen

Dem Ideal ein Stückchen näher

[0]

Bermatingen (msp) Die CDU Bermatingen lädt in regelmäßigen Abständen zum lokalpolitischen Abend ein um Mitgliedern und Gästen die Möglichkeit zu geben sich über aktuelle Themen rund um die Gemeinde auszutauschen. Diesmal stand vor allem die geplante Umfahrung von Bermatingen im Vordergrund. Zu diesem Themenkomplex konnte die Vorsitzende des Ortsverbandes, Carola Uhl, hochrangigen Besuch aus Stuttgart im Gasthaus „Zollerstuben“ begrüßen: Ulrich Müller, Landtagsabgeordneter und ehemaliger Verkehrsminister und der Staatssekretär Rudolf Köberle diskutierten mit den Teilnehmern.

Als eine „Lex Bermatingen“ bezeichnete Müller die Situation vor Ort, dass bereits das Geld zur Verfügung steht bevor die Planungen fertiggestellt sind. Dies liegt daran, dass die Ortsumfahrungen Neufrach und Bermatingen zusammen als eine Großmaßnahme von einem Sonderprogramm profitieren. „Ich sehe keine Alternative zu den Ortsumfahrungen“, bekräftigte der Ex-Minister. „Ich stehe hinter dem was hier geschieht, denn das ist von der Bevölkerung gewünscht“, spielte Müller auf die Bürgerentscheide an. Die Umgehungen von Bermatingen, Neufrach und Markdorf würden ein kleines Stück des Ideals realisieren. Ideal wäre für Müller „wenn in keiner Kommune ein Auto fährt, das dort nicht hin möchte“. Natürlich sei dieses Ideal niemals flächendeckend zu erreichen, aber es wäre ein Erfolg wenn der Durchgangsverkehr nicht mehr durch Markdorf, Bermatingen und Neufrach rollen müsste. Es wäre auch nicht richtig, dass das Land sich rein auf den Autoverkehr konzentriere.

„Baden-Württemberg gibt 150 Millionen für den Bau und Erhalt von Landstraßen aus, der ÖPNV wird allerdings mit einer Milliarde Euro gestützt. „Wenn sie den Verkehr so lassen, machen sie das Dorf kaputt“, ist sich auch der ehemalige Bürgermeister Alois Gohm sicher. „Irgendwann kommt die Demokratie an den Punkt, an dem die Mehrheit entscheidet“, äußerte sich Köberle. „Das Land hat größtes Interesse daran, so schnell wie möglich zu bauen“, versicherte der Staatssekretär.

Vor dem Themenkomplex Umgehung hatte Karl Volz die Planungen des Gemeinderates für die Kleinkindbetreuung vorgestellt. Anhand des kleinen Modells des Architekten wurde der neue Kindergarten mit Kleinkindbetreuung, der in direkter Nachbarschaft zur Schule entstehen soll, ausführlich erläutert.

Zum Abschluss der Veranstaltung richtete die Kreisvorsitzende der CDU, Sylvia Zwisler, Grüße an den Ortsverein und wünschte viel Erfolg bei den bevorstehenden Wahlen.

 
Ortsumfahrung nimmt Formen an PDF Drucken E-Mail
Pressespiegel
(Ausgabe vom 19.03.2009)

Bermatingen-Ahausen

Ortsumfahrung nimmt Formen an

[0]

Nichts grundsätzlich Neues gibt es in Sachen Ortsumfahrung L 205-neu, außer dass die Planung konkret geworden ist. Die Verwaltung hatte zur Gemeinderatssitzung mit Vorstellung der Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren eingeladen. Vertreter des Regierungspräsidiums Tübingen und Planer stellten die kleinen Änderungen vor, bedingt durch Neuregelungen im Umwelt- und Artenschutz, und beantworteten Fragen.

 
Rund 30 Interessierte verfolgten die Gemeinderatssitzung im Bürgersaal Ahausen, in der unter anderem die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren für die Ortsumfahrung Bermatingen vorgestellt wurden. Foto: Keutner

Bermatingen-Ahausen – Nach dem Bürgerentscheid zur Ortsumfahrung galt es eine Variante auszuarbeiten. Zahlreiche Abstimmungsprozesse folgten, etliche Gutachten mussten erstellt, Lärm- und Schadstoffauswirkungen berechnet und Arten-, Natur- und Grundwasserschutz berücksichtigt werden. „Nun ist alles abgearbeitet und konkret“, sagte Bürgermeister Martin Rupp im Bürgersaal Ahausen bei der einmal jährlich mit dem Ortschaftsrat stattfindenden Gemeinderatsitzung vor rund 30 Zuhörern. Vier Vertreter des Regierungspräsidiums Tübingen erläuterten die zu berücksichtigenden Punkte und zeigten den auf Grundlagen der Untersuchungen zur Umweltverträglichkeit basierenden Trassenverlauf mit Bildern.

Seltene Vögel, ein großes Vorkommen der sich rar machenden Libellenart Helmazurjungfrau, hatten eine leicht veränderte Trassenführung bewirkt. Mit Rücksicht auf teils europaweit geschützte Amphibien wie die Gelbbauchunke und den Kammmolch sowie Fledermausarten, die auch eine Querungshilfe erhalten werden, waren Eingriffe in den Wald und in Feuchtgebiete zu vermeiden. Ein Abrücken der Trasse im Bereich des Gewerbegebiets Kesselbach-Hegelwiesen ist kaum möglich, ohne in besonders schützenswerte Bereiche einzugreifen. Auch der Baugrund ist schlecht. Großteils berücksichtigt wurden der Kreisverkehr zwischen Bermatingen und Ahausen, die Ausgestaltung des Anschlusses westlich Bermatingens oder ein leichtes Abrücken der Trasse im Bereich des Bermatinger Bachs. Im Planfeststellungsverfahren werden alle Unterlagen ausliegen, voraussichtlich Mitte Mai, so dass die Bürger vier Wochen Einsicht nehmen und Einwendungen erheben können.

Gesamter Artikel
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 Weiter > Ende >>

Seite 6 von 8