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+++ Februar 2014: Aktuelle Messungen ergeben weiterhin leicht rückläufigen Verkehr in Bermatingen +++ Durchschnittlicher täglicher Verkehr derzeit bei 10.500 Fahrzeugen pro Tag +++ Nur ungefähr die Hälfte des von Modus Consult prognostizierten und auf 2014 interpolierten Verkehrs +++ Ortsumfahrung wegen seit 2005 rückläufigem offiziell gemessenem Verkehrsaufkommen von Jahr zu Jahr immer unsinniger +++ Finanzierung offener denn je +++ Frühestens 2015 neue Planauslegung +++

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B31 nicht im Konjunkturpaket II PDF Drucken E-Mail
Pressespiegel
(Ausgabe vm 24.02.2008)

FDP und SPD kontra Müller

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Friedrichshafen/Überlingen – Nach der gestrigen Meldung des CDU-Landtagsabgeordneten Müller zum Thema Bundesstraße 31 melden sich jetzt sowohl der FDP-Abgeordnete Hans-Peter Wetzel wie auch der SPD-Abgeordnete Norbert Zeller zu Wort. Beide Politiker betonen, dass die B 31-West nicht im Konjunkturprogramm berücksichtigt werde. „Im Fall B 31 bewegt sich leider gar nichts“, so kontert der FDP-Landtagsabgeordnete Hans-Peter Wetzel eine Mitteilung seines CDU-Landtags-Kollegen Ulrich Müller.

Wetzel bezieht sich auf „gut informierte Kreise“ in Berlin, von denen er erfahren habe, dass im Konjunkturprogramm II der Bau der B 31-neu in Friedrichshafen und Überlingen definitiv nicht berücksichtigt werde. Auch Norbert Zeller, SPD-Landtagsabgeordneter, hat laut eigener Aussage vom Bundesverkehrsministerium erfahren, dass die B 31-Umfahrung Friedrichshafen nicht berücksichtigt werde.

Nun verlangen sowohl Wetzel wie auch Zeller, dass dass mit dem Bau der B 31 möglichst rasch begonnen werde. Wetzel: „Andernfalls besteht die Gefahr, dass die anderen Straßen gebaut sind, das Geld weg und wir immer noch im Stau stehen und vergeblich auf den Bau warten.“ Wetzel mokiert sich zudem über Ulrich Müllers Auftrag an Staatssekretär Hubert Wicker, doch noch mal beim Bund ein gutes Wort einzulegen. „Das Schreiben des Herrn Wicker an Herrn de Maizère ist nichts als ein frommer Wunsch, der jedoch entgegen Herrn Müllers Hoffnung nicht auf dem Wunschzettel Konjunkturprogramm berücksichtigt wurde.“

 
Dümmliche Straßenplanung PDF Drucken E-Mail
Pressespiegel
(Ausgabe vom 14.02.2009)

Lesermeinung

Dümmliche Straßenplanungen

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So lange Ulrich Müller (CDU) dem Bürger verkehrspolitischen Sand in die Augen streut, so lange streuen wir ihm Salz in die Wunde. Was er als Verkehrsminister in BW nicht schaffte, soll er als Provinzpolitiker nimmermehr schaffen: die Trasse 2a als „Hinterland-Trasse aus verknüpften Ortsumfahrungen“ in der prämierten „Landschaft 2008“. Wie sagte doch 1983 Minister Eberle: „Die Landesregierung wird alles daran setzen, die Aufnahme der A 98 in den Bedarfsplan zu erreichen. Sie hält an der Fortführung der A 98 über Stockach und Überlingen hinaus fest, vorerst zweispurig, eventuell noch vorgezogen als Umgehungsstraße für Bermatingen und Markdorf. Sehr entlarvend, meinen wir. Hier wird anscheinend kluge Verkehrspolitik immer noch mit dümmlichen Straßenplanungen aus dem vorigen Jahrhundert verwechselt.

Während sich hier die Straßenbaulobby beim Bundesstraßenbau die Zähne ausbeißt und erfolglos einen wirkungslosen Torso an den anderen hängen will und dabei den dringend erforderlichen Fortschritt beim ÖPNV behindert, tut sich auf unserer kommunalen Seite auch nichts: Bermatingens Verwaltung träumt von einer Ortsumfahrung L 205 und verschläft dabei die schnell wirkenden Entlastungsmaßnahmen für seine Bürger. Viele verschiedene Möglichkeiten fangen unter anderem beim sinnvoll verlegten Zebrastreifen bei der früheren Post an, führen über eine zumutbare Bahnhofsstruktur und enden bei einem Minikreisel an der Einmündung Buchbergstrasse/Ortsdurchfahrt L 205.

Wenn auf der Bundesstrasse B 31 in Sipplingen und Ludwigshafen Begrenzungen auf 30 beziehungsweise 40 km/h genehmigt wurden, sollte für eine Dorfstraße L 205 im Hinterland eine Lärm dämpfende, nicht behindernde Begrenzung von 40 km/h auch möglich sein. Ein oder zwei Starenkästen sorgen dann zum Beispiel für die Einhaltung der Geschwindigkeit, und die Kosten für eine Wanderkamera können sich einige Gemeinden teilen.

Was gilt die Planungshoheit der Kommune eigentlich noch? Die Kommunalwahl könnte hier in Bermatingen eine unterstützende Weckfunktion übernehmen.

Bob Jürgensmeyer

 
Neue Diskussion über Ortsumfahrung PDF Drucken E-Mail
Pressespiegel

(Ausgabe vom 30.01.2009)

Neue Diskussion um Ortsumfahrung

Die Notwendigkeit einer Ortsumfahrung stellt die Bürgerinitiative Bermatingen-Ahausen für ein umweltverträgliches Verkehrskonzept weiterhin in Frage. Sie hätte gerne einen neuen Bürgerentscheid und weist Zahlen vor, die eine Ortsumfahrung überflüssig erscheinen lassen.

Bermatingen – Vereinsmitglied Edmund Mahler bat in der Gemeinderatsitzung um die Beantwortung eines Mitte Oktober versandten Briefs der Bürgerinitiative an Bürgermeister Martin Rupp und die Gemeinde- und Ortschaftsräte.

Die Ortsumfahrung Bermatingen wurde bei einem Bürgerentscheid am 6. März 2003 mit einer Mehrheit der Bermatinger und gegen eine Mehrheit der Ahauser beschlossen. Seitdem gebe es weder verkehrsberuhigende Maßnahmen noch eine Ortsumfahrung, monierte Edmund Mahler. Allerdings steht im März die Beteiligung beim Planfeststellungsverfahren zur Ortsumfahrung L 205 neu an, wie Bürgermeister Martin Rupp in der Gemeinderatsitzung bei der Erläuterung des Aufgabenprogramms 2009 bekannt gab.

Ungeachtet dessen zweifelt die Bürgerinitiative die Notwendigkeit einer Ortsumfahrung für Bermatingen weiter an und beruft sich dabei auf nicht bestätigte Prognosen. Dazu Mahler: „Die Voraussagen für den künftigen durchschnittlichen täglichen Verkehr, sogenannte DTV-Werte, die auf Hochrechnungen aus dem Jahre 1998 stammen, waren total überzogen.“ Für 2005 beispielsweise seien 14 000 Kraftfahrzeuge prognostiziert worden. Dagegen hätten Routinemessungen des Statistischen Bundesamtes für Ortsdurchfahrten in Baden-Württemberg einen DTV-Wert von 6345 Fahrzeugen ermittelt. Grobauswertungen von Messungen von DataCollect im Mai 2007 sowie eigene Messungen kämen auf etwa die gleiche Größenordnung. „Das ist etwa die Hälfte der Prognosewerte“, so Mahler.

Die Bürgerinitiative bittet um konkrete, aktuelle Messzahlen und vor allem um Klärung, wie viele der Verkehrsteilnehmer nach Bermatingen möchten oder dort wohnen und wie viele lediglich durchfahren. Nur um den Anteil des Durchfahrverkehrs gebe es mit Hilfe einer Ortsumfahrung Entlastung. Eine im Wesentlichen nutzlose Ortsumfahrung koste den Staat, die Gemeinde und den Bürger Geld, verbrauche und entwerte Flächen und Naherholungsgebiete. Der Bodenseekreis gehöre bereits heute zu den am meisten zerschnittenen Landschaftsgebieten Baden-Württembergs. Gerne sei die Bürgerinitiative bereit, sich bei der Erarbeitung von Lösungsalternativen zur Verkehrsentlastung konstruktiv zu beteiligen.

Mahler bat um Beantwortung des Briefs „in endlicher Zeit und in Abstimmung mit dem Gemeinderat“. Dies sicherte Martin Rupp zu. „Bestimmte Dinge sind aber zu prüfen. Im März gibt es wegen der Ortsdurchfahrt eine Sitzung mit dem Regierungspräsidium, dann werden wir über den aktuellen Stand berichten.

 
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