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+++ Februar 2014: Aktuelle Messungen ergeben weiterhin leicht rückläufigen Verkehr in Bermatingen +++ Durchschnittlicher täglicher Verkehr derzeit bei 10.500 Fahrzeugen pro Tag +++ Nur ungefähr die Hälfte des von Modus Consult prognostizierten und auf 2014 interpolierten Verkehrs +++ Ortsumfahrung wegen seit 2005 rückläufigem offiziell gemessenem Verkehrsaufkommen von Jahr zu Jahr immer unsinniger +++ Finanzierung offener denn je +++ Frühestens 2015 neue Planauslegung +++

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Weder Mittel noch Wille - Straßenpläne im Abseits - OU Ortsumfahrung Neufrach-Bermatingen kostet jetzt 16 Millionen Euro - Warum die Ortsumfahrungen keine Chance haben PDF Drucken E-Mail
Pressespiegel

Südkurier vom 20.07.2012 : Weder Mittel noch Wille

Südkurier vom 20.07.2012 : Straßenpläne im Abseits

Südkurier vom 20.07.2012 : Warum die Ortsumfahrungen keine Chance haben

Schwäbische Zeitung vom 20.07.2012: Ortsumfahrung Neufrach-Bermatingen kostet jetzt 16 Millionen Euro

 
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Südkurier vom 05.August 2011

CDU kritisiert Klufterner Räte

Bermatingen

Mit Verwunderung hat der CDU-Ortsverband Bermatingen/Ahausen die Berichte im SÜDKURIER vom 15. und 16. Juli bezüglich der Umgehungen von Markdorf und Bermatingen zur Kenntnis genommen, so heißt es in einer Mitteilung der Partei. Der Technische Ausschuss der Stadt Friedrichshafen und der Ortschaftsrat von Kluftern sind sich darin einig, dass die Umfahrungen von Markdorf und Bermatingen erst dann gebaut werden sollen, wenn die B-31-neu realisiert worden ist. Ebenso soll vorher geklärt werden, wie eine Verlegung der Ortsdurchfahrt von Kluftern aussehen soll. Auf diese Inhalte der entsprechenden Artikel antwortet die CDU mit der folgenden Stellungnahme.

Solche Vorschläge würden von den Gegnern des Straßenneubaus gerne gesehen und tragen keineswegs dazu bei, die Verkehrsverhältnisse im nördlichen Bodenseeraum zu verbessern, schreibt die CDU Barmatingen/Ahausen: Der Gedanke, dass die Ortsumfahrung Markdorf und Ortsumfahrung Bermatingen überhaupt erst dann gebaut werden sollten, wenn die B-31-neu baulich realisiert ist, trage wenig zur Problemlösung bei. Zurzeit, so die CDU, existieren weder baureife Pläne für den Bau der B-31-neu, noch ist eine verbindliche Finanzierung in Sicht. Mit einer Fertigstellung und Inbetriebnahme der weiterführenden Umgehungsstraße B-31 – neu von Friedrichshafen bis Immen-staad dürfte aufgrund der in der Vergangenheit gemachten Erfahrungen mit einem Jahrzehnt zu rechnen sein.

Der CDU-Ortsverband kann der Zurückstellung der Ortsumfahrungen von Markdorf und Bermatingen bis zum „Sanktnimmerleinstag“ unter den genannten Bedingungen unter keinen Umständen zustimmen. Das Planfeststellungsverfahren für die Umgehungsstraße Bermatingen läuft und sollte nicht mehr länger hinausgezögert werden. Man hofft im CDU Ortsverband, dass die Planfeststellungsbehörde im Regierungspräsidium Tübingen bald einen Anhörungstermin ansetzt, um das Verfahren weiter zu bringen. Bis zum Bau und der Fertigstellung einer Umfahrung von Bermatingen werde erfahrungsgemäß noch einige Zeit vergehen. Um die Zwischenzeit bis zu einer Realisierung der Umgehungsstraße zu überbrücken, sollten verkehrliche Maßnahmen zum Schutze der Bürger umgesetzt werden. Der CDU-Ortsverband unterstützt daher die Überlegungen von Bürgermeister Martin Rupp, mit den Behörden Kontakt aufzunehmen, um Maßnahmen zur Dämpfung des sehr starken Durchgangsverkehrs in der Ortsdurchfahrt durchzusetzen.

CDU zu Bermatinger Maßnahmen

Das Queren der stark belasteten Ortsdurchfahrt durch Fußgänger sei heute nur noch im „Hasengalopp“ möglich, so die CDU. Ältere und gehbehinderte Menschen seien bei dem starken Verkehrsaufkommen darauf angewiesen, dass sie über die Straße geleitet würden. Besonders der Straßenabschnitt, in dem sich die Geschäfte befinden (Sparkasse, Apotheke, Rathaus) sei extrem gefährlich. Dieser Zustand könne auf Dauer nicht mehr hingenommen werden. Die Verkehrsbelastung von weit über 10 000 Fahrzeugen pro Tag habe die Zumutbarkeitsgrenze für die Bevölkerung längst überschritten. Auch sei die Substanz der alten Fachwerkhäuser, die teilweise sehr dicht am Fahrbahnrand stehen, gefährdet.

Der provisorisch eingerichtete Überweg am Rathaus Bermatingen habe sich während der großräumigen Umleitung als eine große Erleichterung erwiesen, so die örtliche CDU. Aber auch Schwachstellen seien zu beobachten gewesen, da die Sicht aus Richtung Westen eingeschränkt ist. Besser wäre an dieser Stelle die Einrichtung einer Signalanlage, die den gesamten Bereich umfasst. Die CDU Bermatingen wird sich daher für einen „Rückbau“ der Ortsdurchfahrt durch die Einrichtung von geschwindigkeitsdämpfenden Maßnahmen – wie beispielsweise Signalanlagen, Mini- Kreisverkehrsplätze und zusätzliche Überwege – einsetzen, heißt es in der Stellungnahme des Ortsverbandes. Ein Minikreisverkehrsplatz könnte man sich zum Beispiel beim Café Wehr vorstellen, um an dieser unübersichtlichen Kreuzung die Verkehrssicherheit zu verbessern. Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 30 Km/h auf besonders gefährdeten Abschnitten der Ortsdurchfahrt sollten ebenfalls geprüft und zu deren Einhaltung Radaranlagen eingesetzt werden.

Diese Vorschläge richten sich in erster Linie an die zuständigen Behörden, die im Hinblick auf eine eventuelle verzögerte Fertigstellung der Ortsumfahrung in absehbarer Zeit umgesetzt werden müssten. In Anbetracht der untragbaren Verkehrssituation hofft der CDU-Ortsverband, dass diese Anliegen positiv bewertet und bald angegangen werden können. Die CDU wird nach der Ferienzeit in einer öffentlichen Veranstaltung mit den zuständigen Behörden diese Themen diskutieren.

Anmerkungen der Bürgerinitiative: Die CDU wundert sich, das wundert uns wiederum. Seit Jahren bringt die Bürgerinitiative genau die Vorschläge und Anträge in den Gemeinderat ein, die die CDU nun als Allerletzte auch für sich entdeckt hat. Verkehrsinseln, Kreisverkehre, Zebrastreifen am Rathaus, Rückbau der Ortsdurchfahrt, Geschwindigkeitsreduzierung sowie deren Überwachung via Radargeräte,...alles Ziele, die die Bürgerinitiative seit Jahren propagiert und die bürgerliche Mehrheit im Gemeinderat samt Bürgermeister Jahr  für Jahr undiskutiert in den Papierkorb warf mit Hinweis auf die ja bald zu bauende Ortsumfahrung. Nun nimmt man langsam die Hände aus dem Schoß nachdem man merkt, daß sich der politische Wind in Stuttgart gedreht hat und beinahe täglich neue Hinweise auftauchen, daß die Ortsumfahrung (glücklicherweise) wohl bald hinter dem Horizont verschwinden könnte. Erst dieser Tage konnte man auf der Homepage des RP Tübingen nachlesen, daß der DTV Verkehr in der Ortsdurchfahrt Bermatingen in den letzten Jahren um 1500 Kfz/24h abgenommen hat und mit 10700 Kfz/24h kein Auto mehr als noch vor 10 Jahren durch den Ort fährt, Tendenz weiter abnehmend. Im Bürgerentscheid 2003 wurde den Bermatinger Bürgern noch ein Horrorszenario von +70% Verkehr (17.600Kfz/24h) für 2010 an die Wand gemalt, entsprechend fiel der Entscheid auch aus. Und wer erst dieser Tage vom Rückgang und der immer stärker überalternden Bevölkerung hier in der Region las weiß, daß es auch zukünftig weniger Verkehr hier geben wird. Auch das Lärmthema wird sich mit der in naher Zukunft anstehenden flächendeckenden Einführung von Elektrofahrzeugen entschärfen .
Und selbstverständlich kann eine natürliche und sinnvolle Reihenfolge der Projekte hier nur von Ost nach West erfolgen. Wer sich für eine B31 neu stark macht und die Realisierung dieser ernsthaft möchte, darf hier nicht durch Bau der Ortsumfahrungskette den Druck aus dem Kessel nehmen. Hierzu muß man sich nur die Planfeststellungsunterlagen zur SU Markdorf zur Hand nehmen, in der diese Straßen explizit "zur Aufnahme von Teilen des B31 Verkehrs"  geplant sind. Eine vorgezogene Realisierung der Ortsumfahrungskette würde mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu führen, daß die Umgehungen erneut ausgebaut und zur B31neu umfirmiert werden.

(Karsten Küpfer, Mitglied BI Bermatingen-Ahausen)

 
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Pressespiegel

Grüne strikt gegen Südumfahrung Markdorf

Landtagskandidat Martin Hahn und Bundestagsabgeordneter Alexander Bonde kritisieren Verkehrspolitik

Markdorf (wdg) Zur Kreismitgliederversammlung von Bündnis 90/Die Grünen hatten sich gut 20 Personen in der Markdorfer „Krone“ eingefunden. Gleich in seinen Begrüßungsworten unterstrich Bio-Bauer und Grünen-Landtagskandidat Martin Hahn: „Wir sind gegen die Südumfahrung Markdorf“. Zum Verkehrskonzept seiner Partei erläuterte er, dass die planfestgestellten Straßen B 30 sowie „B 31 Friedrichshafen“ und „B 31 Überlingen“ den Zielen der Grünen entsprächen und das Einzige, was kurzfristig helfen würde, sei eine Mautgebühr auf der B 31, um die Lkws rauszubekommen. Die Ablehnung einer Südumfahrung von Markdorf erklärte Hahn mit der mangelhaften Verkehrsstrategie sowie der kritischen Finanzierung: „Ein Landkreis, der pleite ist, will eine Bundesstraße vorfinanzieren. Ich weiß nicht, wo das Geld herkommen soll.“

Zum Thema des Abends „Grün ist besser für unser Land – besser für Wirtschaft, Finanzen und besser für uns BürgerInnen“, war der „Grüne Schwarzwälder“, Alexander Bonde, haushaltspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag, als Referent geladen. In seinen Ausführungen, die Großteils die Bundespolitik betrafen geißelte Bonde die aus Sicht der Grünen verfehlte Politik von Schwarz-Gelb im Bund, aber auch im Land, wobei er in vielen angesprochenen Politikfeldern die Alternativen der Grünen weitgehend schuldig blieb. „Die FDP warnt Mappus davor, den Flirt mit den Grünen bleiben zu lassen“, so Bonde, „und tatsächlich gab es einmal Interessenten für diese Kombination, allerdings würden diese heute alle Grün wählen.“

Zum Thema Stuttgart 21 warf Bonde den CDU-Landtagskandidaten vor, jeder würde in seinem Wahlkreis behaupten, von Stuttgart 21 profitiere gerade der jeweilige Kreis am meisten. Tatsächlich jedoch würden aus 16 überirdischen acht unterirdische Gleise und das bei Kosten in Höhe von rund 5 Milliarden Euro. Das ergebe doch keinen Sinn. Die überhastete Übernahme der EnBW-Anteile durch Ministerpräsident Stefan Mappus ohne vorherige Wertermittlung zu einem Preis von 18 Prozent über dem Börsenwert lehnen die Grünen unisono ab. „Es gab keine Not für diesen EnBW-Vertrag, zumal die Oberschwäbischen Elektrizitätswerke (OEW), an denen der Kreis mit 15,2 Prozent Miteigentümer ist, ein Vorkaufsrecht gehabt hätte“, erklärte Martin Hahn.

 
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